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Zeitmarke
Druck fällt + Wolken, oder Wind >7/Böen >12 km/h
Druck fällt
Druck steigt + Mittel/Tief >25%
CAPE steht für Convective Available Potential Energy – ein Maß dafür, wie viel Energie
in der Atmosphäre steckt, um Luft nach oben schießen zu lassen und Gewitter zu befeuern.
Wie funktioniert das? Wenn am Boden warme, feuchte Luft aufsteigt, kühlt sie sich ab.
Ist die Umgebungsluft in der Höhe kälter als das aufsteigende Luftpaket, bleibt das Paket wärmer
(und damit leichter) als seine Umgebung – es steigt immer weiter, wie eine Luftblase im Wasser.
CAPE misst genau diese Energie, die dabei freigesetzt wird.
Die Zahl (in J/kg):
- 0–500: kaum Instabilität, Gewitter unwahrscheinlich
- 500–1500: mäßig, einzelne Gewitter möglich (orange)
- 1500–2500+: hoch, kräftige bis schwere Gewitter wahrscheinlich (rot)
- >3000: sehr hoch, Superzellen-Potential – in Deutschland selten, aber bei sommerlichen Hitzelagen möglich
Wichtig: CAPE allein sagt nur "Potential" – ob es wirklich zum Gewitter kommt, hängt
zusätzlich von einem Auslöser ab (Kaltfront, Hangaufwind, Tageserwärmung). Deshalb kann CAPE
hoch sein, ohne dass etwas passiert (ein "Deckel" aus warmer Luft in der Höhe verhindert das
Aufsteigen), und umgekehrt reicht auch mäßiges CAPE oft für kräftige Schauer, wenn ein Auslöser da ist.
Am aussagekräftigsten ist CAPE deshalb zusammen mit Wolken und fallendem Luftdruck gelesen: hohes
CAPE + fallender Druck + viel Wolken ist das klassische Vorgewitter-Signal.